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Gesichtscremes eignen sich besonders gut um Frische und ein jüngeres Aussehen der Gesichtshaut zu pflegen bzw. zu erhalten. Pflegemittel für das Gesicht wie Gesichtscremes wirken dann besonders gut, wenn sie nicht nur dem Hauttyp entsprechend richtig aufgetragen, sondern - wie vorausgesetzt - das Gesicht vor dem Auftragen der Creme gereinigt wurde. Bei Ihrer Gesichtspflege sollten Sie warmes bis sehr warmes Wasser für die Gesichtsreinigung benutzen, so dass Ihre Poren beim Auftragen der Gesichtscreme noch ausreichend geöffnet sind und Ihre Creme am effektivsten auf Ihre Gesichtshaut einwirken kann. Vor allem Rückfettende Gesichtscremes bieten gearde zur Winterzeit einen hervoragenden Schutz für die Haut. Einige Gesichtscremes bieten der Gesichtshaut nach dem ersten Auftragen eine 24 Stündige Gesichtspflege. Darunter zäheln vor allem Rückfettenden Gesichtscremes wie z. B. Nivea, BeBe oder auch Penaten. Diese versorgen Die Haut ständig mit ausreichender Feuchtigkeit und bieten wie schon erwähnt, einen lang anhaltenden Schutz für Ihre Gesichtshaut, welche sehr sensibel reagiert und von äßeren Umständen ständig unter Bedrohung steht.
Für die alltägliche Gesichtspflege eignen sich Fettfilm hinterlassende Gesichtscremes immer - und vor allem dann ganz gut, wenn sie den ganzen Tag wenig Zeit haben und draußen verbringen müssen, da die Wirkung solch einer aufgetragenen
GesichtsGesichtscreme meist nach einer Gesichtsreinigung vollkommen nachlässt. Das besondere beim auftragen einer rückfettenden Gesichtscreme auf dem Gesicht ist nicht nur die langanhaltende, sondern auch schützende Wirkung für die
Gesichtshaut, während Sie z. B. den ganzen Tag mit viel Stress verbunden sind oder in unreiner Umgebung verbringen müssen.
Befindet sich - so wie meist die Gesichtshaut - die Haut ungeschützt in unreiner Umgebung, so sollte man vor allem darauf achten, die Haut mit einer schützenden Gesichtscreme einzumassieren, bevor man das Haus verlässt. Schützende und gute
Gesichtscremes sind vor allem welche, die nach dem Auftragen auf dem Gesicht bzw. der Haut, einen Fettfilm hinterlassen und nicht gleich von den Hautporen eingesogen werden, da so ein Fettfilm der Haut eine schützende Oberschicht verleiht.
Gesichtscremes die einen Fettfilm hinterlassen sind meist auch welche, die ihre Wirkung sehr langanhaltend beibehalten und somit die Haut – vor allem im Gesicht – tagsüber langwierig schützen und gleichzeitig pflegen können.
Um Cremes kaltzurühren, verwendet man am besten einen elektrischen Handrührer. Aus Gesundheits- und Hygienegründen raten wir ein gesondertes Paar Rührquirle zu verwenden, die man ausschließlich für die Herstellung der Naturkosmetik wie z. B. Cremes und Gesichtsmasken verwendet. Das Abkühlen der Creme darf nicht beschleunigt werden, indem die verwendete Schüssel z. B. in kaltes Wasser oder einen Kühlschrank gestellt wird, da die Creme dann sofort gerinnt und folglich nicht mehr auf die Haut aufgetragen werden darf. Sollte eine Gesichtscreme - ob gekauft oder selbst hergestellt - ranzig geworden sein, unangenehm riechen oder ihr Aussehen verändern, darf die Creme unter keinen Umständen mehr verwendet werden. Das kann nicht nur hautschädigende, sondern auch gesundheitliche Folgen mit sich bringen.
Sowohl als Tages-, als auch Nachtcreme eignet sich für alle Hauttypen eine Mandelölcreme. Für die Herstellung dieser Gesichtscreme schmilzt man 3 g Bienenwachs in einem kochenden Wasserbad und gibt dann 15 g Lanolinanhydrid und 5 g Kakaobutter dazu. Sobald alles geschmolzen ist, fügt man unter Rühren 30 g süßes Mandelöl hinzu und erwärmt alles nochmals auf 60°C. Währenddessen erwärmt man 40 g Rosenwasser ebenfalls auf 60°C. Man nimmt die Fettschmelze von der Kochplatte, gibt das warme Rosenwasser hinzu und beginnt mit dem elektrischen Handrührer die Gesichtscreme kaltzurühren. Wenn sie nur noch etwa handwarm ist, träufelt man drei Tropfen Lavendelöl hinein und rührt weiter, bis die cremige Masse völlig erkaltet ist. Nach der Herstellung wird diese Gesichtscreme in ein Cremetöpfchen umgefüllt und im Kühlschrank gelagert.
Bei trockener und oder empfindlicher Haut empfiehlt sich eine Weizenkeimcreme, sowohl als Tages-, als auch Nachtcreme. Für die Herstellung dieser Gesichtscreme werden in einem Wasserbad 5 g Bienenwachs, 7 g Kakaobutter und 5 g Lanolinanhydrid geschmolzen und danach 45 g Weizenkeimöl hineingeführt. Die Mischung wird auf 60°C erwärmt und dann 30 g ebenfalls auf 60°C erwärmtes Rosenwasser mit dem elektrischen Handrührer auf kleinster Stufe eingerührt. Wenn die Gesichtscreme nun handwarm ist, gibt man der Creme unter ständigem Weiterrühren drei Tropfen Rosenöl hinzu und rührt die Creme so lange, bis sie deutlich abgekühlt ist. In einem Cremetöpfchen umgefüllt, hält die Creme in einem Kühlschrank ca. vier Wochen.
Um eine Hautcreme für fettige und unreine Haut selber herzustellen, schmilzt man 3 g weißes Bienenwachs, 3 g Kakaobutter, 5 g Wollwachsalkohole und 5 g Lanolinanhydrid im Wasserbad, gibt dann 30 g Traubenkernöl hinzu und erwärmt alles auf 60°C. Gleichzeitig werden 40 g Hamamelis wasser ebenfalls auf 60°C erwärmt und mit dem elektrischen Handrührer in die Fettschmelze eingerührt. In die auf Handwärme abgekühlte Creme gibt man nun drei Topfen Pfefferminzöl hinzu und rührt weiter, bis die Creme ganz erkaltet ist. Anschließend füllt man die selbsthergestellte Hautcreme in ein Cremetöpfchen um und lagert sie im Kühlschrank.