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Zu häufiges Waschen mit Seife auf der Gesichtshaut ist wohl neben den weiteren Ursachen wie z. B. der Mangel an Vitamin A, Vitamin B2 und Vitamin B7 sowie den Klimabedingungen oder ungeeignete Gesichtspflegeprodukte etc. die plausibelste Erklärung für die Entstehung der trockenen Haut. Die Folge des zu häufigen Waschens mit Seife auf der Gesichtshaut ist der Abgang des benötigten Fettfilms bzw. Schutzmantels der Haut. In anderen Worten lässt sich das so ausdrücken, dass man sich durch zu häufiges Waschen mit Seife auf der Gesichtshaut den von der Haut selbst produzierten und von ihr dringend benötigten Fettfilm bzw. Schutzmantel, der nicht nur als Feuchtigkeitsspender fungiert, weg wäscht. Grundsätzlich sollte die trockene Haut nach jeder Gesichtsreinigung mit einer rückfettenden Gesichtscreme solange eingerieben werden, bis man die weissen Cremespuren nicht mehr im Gesicht hat. Der zurückbleibende Fettfilm auf der Haut ergänzt quasi den natürlichen und feuchtigkeitsspendenden Schutzmantel der Haut und ist besonders bei trockener Haut sehr zu empfehlen. Zudem bietet der Fettfilm ausreichenden Schutz vor klima- bzw. wetterbedingten Einflüssen, denen vor allem die trockene Gesichtshaut wie z. B. im Winter und Sommer ausgesetzt ist.
Um ein passendes Gesichtswasser gegen trockene Haut herzustellen verwendet man eine Mischung aus 90 g Rosenwasser und 100 g Ringelblumentinktur, die man in einer dunklen Flasche aufbewahrt. Von dieser Mischung gibt man etwas auf einen Wattebausch und reibt damit die trockene und raue Haut behutsam ein.
Als Tages- und Nachtcreme für trockene Haut eignet sich eine Weizenkeimcreme besonders gut. Für die Herstellung dieser Hautcreme werden in einem Wasserbad 5 g Bienenwachs, 7 g Kakaobutter und 5 g Lanolinanhydrid geschmolzen und danach 45 g Weizenkeimöl hineingeführt. Die Mischung wird auf 60°C erwärmt und dann 30 g ebenfalls auf 60°C erwärmtes Rosenwasser mit dem elektrischen Handrührer auf kleinster Stufe eingerührt. Wenn die Hautcreme nun handwarm ist, gibt man der Creme unter ständigem Weiterrühren drei Tropfen Rosenöl hinzu und rührt die Creme so lange, bis sie deutlich abgekühlt ist. In einem Cremetöpfchen umgefüllt, hält die Creme in einem Kühlschrank ca. vier Wochen.
Mit einer feuchtigkeitsspendenden und schonenden Gesichtsmaske aus Mandelkleie lässt sich die trockene & empfindliche Haut besonders gut behandeln. Dazu rührt man 2 EL süße Sahne in 2 EL Mandelkleie und mischt 1 EL Bienenhonig darunter. Schon ist die Gesichtsmaske zur Bekämpfung der trockenen & empfindlichen Haut fertig und lässt sich mit einem Pinsel auf das gereinigte Gesicht streichen. Die Gesichtsmaske sollte dann für etwa 20 Minuten auf der trockenen bzw. empfindlichen Haut einwirken und anschlie&end mit warmem Wasser vom Gesicht gewaschen werden.
Der trockenen Haut bekommt eine Gesichtsmaske aus gehackten Mandeln ganz gut. 3 EL gehackte Mandeln werden in der elektrischen Kaffeemühle pulverisiert und dann mit einem Eigelb und 1 TL Bienenhonig verrührt. Dieser zähen Masse fügt man langsam etwas heißes Wasser zu, bis sie streichfähig ist als Gesichtsmaske aufgetragen werden kann. Die Gesichtsmaske wird dann auf das gereinigte Gesicht, auf Hals und Dekolleté dick aufgetragen, so dass die trockene Haut besonders viel von der feuchtigkeitsspendenden Gesichtsmaske aufnehemen kann. Nach ca. 30 Minuten reibt man die Gesichtsmaske mit befeuchteten Händen ab von der Haut. Anschließend wird die Gesichtsmaske mit viel warmem Wasser von der trockenen Haut gespült.
Trockene Haut kann durch eine Gesichtsmaske aus 2 EL Honig und 1 EL Quark erfrischt werden. Der Honig wird im Wasserbad flüssig gemacht und der Quark untergerührt. Man trägt die Gesichtsmaske auf die trockene Haut auf, lässt sie danach etwa 25 Minuten einwirken und wäscht die Maske schließlich mit viel warmem Wasser ab.
Falten entstehen häufig durch zu trockene Haut und sind nicht immer altersbedingt gleichzusetzen. Falten lassen sich gut vorbeugen und sind aber, wenn sie einmal da sind, kaum noch weg zu bekommen. Da die Gesichtsmaske aus Kartoffeln der trockenen Haut besonders viel Feuchtigkeit und vielerlei Vitamine spendet, ist sie gerade zum Vorbeugen von Falten bestens geeignet. Um eine Gesichtsmaske aus Kartoffeln herzustellen, reibt man 3 geschälte rohe Kartoffeln und trägt die Masse auf das gereinigte Gesicht auf. Nach ca. 20 Minuten kann die Gesichtsmaske mit viel warmem Wasser vom Gesicht gewaschen werden.
Besonders hilfreich bei der Bekämpfung trockener & strapazierter Haut ist eine Gesichtsmaske die sich mit Erdnussöl zubereiten lässt. Um eine Gesichtsmaske aus Erdnussöl herzustellen, rührt man mit dem elektrischen Handrührer tropfenweise 2 EL Erdnusöl in ein Eigelb. Anschließend fügt man einen Spritzer Zitronensaft hinzu und rührt 1/2 TL Bienenhonig unter. Die Gesichtsmaske wird mit einem Pinsel auf Gesicht und Hals aufgetragen und nach 30 Minuten mit einer feuchten Kompresse abgenommen.
Gerade zur Winterzeit sind trockene Lippen äußerst unangenehm und kommen häufig vor. Besonders unpassend wird es dann, wenn die Lippen aufgrund ihrer Hautrisse, die häufig durch Trockenheit entstehen, das brennen anfangen. Damit Sie trockenen Lippen gut entgegen wirken können und wieder eine zarte und geschmeidige Haut erhalten, probieren Sie einfach die aufgeführten Beauty-Tipps aus, damit Sie keine trockene Haut mehr auf den Lippen haben.
Rissige Lippen behandelt man mit reinem Bienenhonig, den man einfach auf die Lippenhaut tupft. Die Lippen sind nach der Anwendung nicht mehr trocken bzw. rissig und werden wieder angenehm weich und zart.
Rauen Lippen wirkt man gut entgegen, indem man mit einer Zahnbürste vorsichtig weich Druck auf die Lippen ausübt und leichte Kreisbewegungen macht. Die Cirkulation bewirkt einen sogenannten Peeling-Effekt, bei der raue und trockene Lippenhautfetzen schonend von den Lippen gerieben werden. Vor der Anwendung sollten Sie Lippen sowie Zahnbürste befeuchten, damit durch Hauttrockenheit keine Hautrisse auf den Lippen entstehen können. Sie erhalten wieder eine glatte, weiche und zarte Lippenhaut, die Sie anschließend mit reinem Bienenhonig beschmieren.